Indien: Protestmarsch in Südasien gegen Kinderhandel

Am 25. Februar 2007 hat in Kalkutta der 2500 km lange Protestmarsch gegen Kinderhandel in Südasien mit 200 Demonstranten begonnen. 112 der Teilnehmer sind ehemalige Opfer von Kinderhandel. Die Teilnehmer werden von Kalkutta über Nepal und Bangladesch nach Neu-Delhi laufen. Der indische Verein “Bachpan Bachao Andolan” (BBA) organisiert diese Initiative gemeinsam mit “Global March Against Child Labour”. Im Rahmen des Protestmarsches werden fast 300 Ereignisse organisiert, an denen sich erwartungsgemäß ca. eine Million Menschen beteiligen werden. Damit versuchen die Demonstranten, die Zivilgesellschaft sowie die Politiker zu sensibilisieren. Die engagierte indische Schauspielerin Nandita Das erinnert daran, dass in Indien Kinderhandel noch ein unbekanntes Thema ist. Viele Bauern wissen nicht, dass die Kinder meistens zur Arbeit und Prostitution gezwungen werden. Daher besteht ein höheres Risiko, dass sie ihre Kinder als Arbeitskräfte verkaufen, ohne zu wissen, dass diese ausgebeutet werden. Die Demonstranten fordern auch eine entsprechende nationale Gesetzgebung und länderübergreifende Zusammenarbeit. Strenge Strafen müssten für Kinderhändler angesetzt werden.

 

Pressemitteilung von Global March Against Child Labour; nicht mehr verfügbar

Global March Against Child Labour; Webseite; aufgerufen am 15.03.2018

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