Fotoreportage von Akash aus Bangladesch

Ausdrucksstarke und erschütternde Fotos des mit dem World Press Foto Award 2006 ausgezeichneten Fotografen G. M. B Akash aus Bangladesch sind derzeit bis zum 23. November 2007 in der Rathausgelerie Castrop-Rauxel zu sehen. Der Fotograf aus Bangladesch lebt für ein Jahr in Hamburg. Aus seiner Heimat floh er vorübergehend, weil er dort misshandelte Jungen in Moscheen fotografiert hatte und dafür angefeindet wurde. Mit seinen Fotos bildet er die Armut in seiner Heimat ab. Er zeigt beispielsweise Szenen von Kinderarbeit, HIV-Infizierte und das Leben auf Mülldeponien. “Ich sehe es als meine Aufgabe an, mit meinen Fotos denen eine Chance zu geben, die sonst keine Chance haben, auf ihre Lebensumstände aufmerksam zu machen”, sagt er. Lange lebt Akash mit den Menschen zusammen, die er abbilden will. So entstehen Fotos besonderer Intimität und Nähe, die für sich selbst sprechen. Sie sollen zur Botschaft werden. “Ich liebe mein Land, und ich zeige, was schiefläuft, in der Hoffnung, eine Situation zu verändern”, sagt Akash. Für sein zufällig aufgenommenes Foto eines vom Aufseher geprügelten Jungen in einer Näherei erhielt Akash 2006 die berühmte Auszeichnung. Vom Besitzer der Näherei forderte er derzeit unter Androhung von Gefängnisstrafe ein “Besserungsgelöbnis” ein. Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Donnerstag: 9 – 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr Link zum Artikel Fotogalerie auf der Homepage des Fotografen

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