Neue Verhaltensrichtlinien der USA zwingen Indien zum Handeln

Die neuen von der US-Regierung ausgearbeiteten Verhaltensrichtlinien für importierte Waren, welche mit Hilfe von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit gefertigt wurden, haben gravierende Maßnahmen in Indien zufolge. Am 30. November 2007 trafen sich der indischen Handelsministers Jairam Ramesh, der Ministers für Arbeit Oscar Fernandes und die Ministerin für Frauen- und Kinderentwicklung Renuka Chowhury, um zusammen mit den Stellvertretern der EPCs von den fünf im Bezug auf Kinderarbeit prekärsten Sektionen – Kleidung, Sportartikel, handwerklich hergestellte Waren, Schmuck und Teppiche – eine Lösung für das Problem zu finden. „Die US-Verhaltensrichtlinien müssen ernst genommen werden “, ließ Ramesh bei einer Pressekonferenz am 3. Dezember 2007 verlauten. Es wurde beschlossen dass die Exporteure der fünf betroffenen Sparten jährlich unabhängige Audits gemäß des nationalen Arbeitsrechts durchführen müssen. Außerdem werden die EPCs die gesamte Lieferkette überwachen, um sicherzustellen dass nicht nur die Exporteure die Gesetze befolgen, sondern auch die Subunternehmer. Quelle: Link zum Artikel – nicht mehr verfügbar (11.05.2018)

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