Bayerische Landeskirche investiert in Fonds ohne Kinderarbeit

Die Nachfrage nach ethischen Investment steigt kontinuierlich. Inzwischen gibt es Öko- und Umweltbanken und Geldinstitute bieten Fonds an, die sich nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien orientieren. Auf Initiative des landeskirchlichen Finanzchefs Claus Meier, hat die HSCB-Bank nun einen neuen Fonds, der sich nach strengen Kriterien der Nachhaltigkeit orientiert entwickelt. Mit dem INIK-Fonds (»Initiative für nachhaltiges Investment der Kirche«) wird in Unternehmen investiert, die nach einem Punktesystem bewertet werden. Evaluiert werden die Unternehmen von speziellen Rating-Agenturen, welche die Geschäftsberichte kontrollieren, Zeitungsberichte auswerten und prüfen, wie die Unternehmen zu Kinderarbeit oder Massenentlassungen, Streiks oder Steuerbetrug stehen. Rund 80 Millionen Euro hat die bayerische Landeskirche hat inzwischen in den INIK-Fonds investiert. Finanzchef Meier zufolge soll diese Summe noch weiter wachsen. Ziel ist es, dass andere Landeskirchen, Kirchengemeinden, Dekanate und Privatanleger ihr Geld ebenfalls in nachhaltige Investments stecken, um somit Druck auf die Unternehmen auszuüben. Allein in den von Landeskirchen verwalteten Finanzmitteln befinden sich rund drei Milliarden Euro. Link zum Artikel Geld anlegen und Gutes tun – Wie die bayerische Landeskirche ethisches Investment fördert – nicht mehr verfügbar

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