Ingolstadt schließt Kinderarbeit aus

Nachdem der Freistaat Bayern sich gegen den Erwerb von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit durch die öffentliche Hand ausgesprochen hat, ändert nun die Stadt Ingolstadt ihre städtische Vergabeordnung. Durch die Aufnahme einer Klausel sollen in Zukunft Anbieter in Beschaffungsverfahren gezwungen sein, eine Erklärung abzugeben. In dieser versichern sie, dass ihre Produkte nicht durch Kinder hergestellt wurden. Die Stadt geht sogar noch einen Schritt weiter und gibt konkrete Sanktionsmaßnahmen bekannt. Sollte der Anbieter eine solche Erklärung nicht abgeben wird ihm der Auftrag nicht erteilt. Und sollte eine Erklärung gefälscht sein wird der betreffende Anbieter auch in Zukunft keine Aufträge mehr erhalten. Die Stadt möchte somit sicherstellen dass die Verwendung öffentlicher Mittel nicht weiterhin zur Verletzung elementarer Menschenrechte beiträgt. Link zum Artikel – nicht mehr verfügbar Aktuelle Übersicht über deutsche Städte finden sie hier

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