Kinderarbeit floriert

In Indien ist die Abschaffung der Kinderarbeit ein komlpexes und nicht einfach zu behebendes Problem. Obwohl das Land seit 18 Jahren Mitglied in der UN-Kinderrechtskonvention ist, ist nach offiziellen Angaben die Anzahl der arbeitenden Kinder 12 Millionen. Inoffiziellen und verlässlicheren Schätzungen zufolge beläuft sich die Zahl eher auf 60 Millionen. Gesetze wie auch die üblichen Lebenserfahrungen fordern, dass Anstellungen von Kindern die unter 16 sind, oder in weiter entwickelten Länder unter 14, als ungerecht anzusehen und zu eliminieren. Der Ökonom Milton Friedmann zum Beispiel, brachte das Argument, dass in einigen Entwicklungsländern Kinderarbeit nicht abgeschafft werden soll. Die Abschaffung könnte möglicherweise den essentiellen Wachstum solcher Länder behindern. Diese Aussage wurde erhört. Allerdings muss bei Abschaffung von Kinderarbeit ein finanzieller Ausgleich bei den Gehältern der Erwachsenen erfolgen sowie eine signifikante Besserung der Lebensqualität. Kinderarbeit, wie viele andere sozialen Probleme, ist ein Beiprodukt von Entgleisungen in der Schulausbildung sowie ökonomischer Ungleichheit. Karl Marx erkannte das und forderte in seinem Manifest, die Probleme zusammen mit ihren Ursprung durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit und politische Anteilnahme anzugreifen. Link zum englischen Artikel

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