Indischer Staatsminister für Arbeit und Erwerbstätigkeit: “Verbot von Kinderarbeit wird Familien in tiefere Armut stürzen.”

Der indische Staatsminister für Arbeit und Erwerbstätigkeit, Harish Rawat, lies heute verlauten, dass ein allgemeines und striktes Verbot von Kinderarbeit in Indien die Familien betroffener Kinder in zusätzliche Armut stürzen würde. Rawat zufolge seien die zwei diesbezüglich wichtigsten Konventionen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aufgrund der in Indien ‘einzigartigen sozioökonomischen Bedingungen’ bisher nicht unterzeichnet worden. Namentlich sind dies zum einen Konvention Nr.182 zur ausdrücklichen Eliminierung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit und zum anderen Konvention Nr.138 zur Einführung eines Mindestalters für erwerbsmäßige Beschäftigung von 18 Jahren. Nichtsdestoweniger ist die indische Regierung bemüht, beide Konventionen umzusetzen. Zu diesem Zweck ist jüngst eine eigene Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, um zwischen verschiedenen relevanten Akteuren zu vermitteln. Link zum Atikel von “The Hindu” (auf Englisch)

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