Indische Bürger fordern Abschaffung der Kinderarbeit

Fünfundvierzig bedeutende indische Bürger haben Premier Manmohan Singh aufgefordert, Kinderarbeit für unter 14-Jährige komplett zu verbieten. Sie forderten, dass das Kinderarbeitsgesetz geändert werden solle, um Widersprüche zwischen dem “Child Labour Prevention and Regulation Act” (CLPRA), der Arbeit von Kindern unter 14 Jahren in einigen Bereichen erlaubt, und dem “Right to Education Act” (RTE), der jedem Kind zwischen 6 und 14 Jahren Zugang zu kostenloser Bildung garantiert. „ Kinder können nicht arbeiten und gleichzeitig noch zur Schule gehen. Wir müssen sicherstellen, dass sie nur Letzteres tun“, so Harpal Sing, Geschäftsführer der Organisation „Save the Children“, die die Petition unterstützte. Save the Children kritisierte am CLPRA, dass er zwischen gefährlicher und ungefährlicher Kinderarbeit unterscheidet. „Aber jede Form von Kinderarbeit ist gefährlich und schädlich für die Kinder und ihre physische und psychische Entwicklung“, so die Organisation. Außerdem würde ca. 70% der Kinderarbeit in der Landwirtschaft vorkommen, ohne das der CLPRA diese Kinder berücksichtigt. Daher müsse das Gesetz geändert werden, um die in der Landwirtschaft arbeitenden Kinder mit einzubeziehen. Schätzungen zufolge gibt es in Indien derzeit 13 Millionen Kinder, die arbeiten, inofizielle Schätzungen gehen sogar von über 40 Millionen aus. Link zum Artikel: Civil society urges PM to ban child labour

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