Stadt Lörrach setzt sich für „Grabsteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit“ ein

Der Gemeinderat der Stadt Lörrach hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, sich bei der Neufassung der Beschaffungsstandards an die Richtlinien zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu halten. Um dies umzusetzen, will sich die Stadt Lörrach an der Verwaltungsvorschrift der Ministerien orientieren, welche gefährdete Produkte und Herkunftsländer exemplarisch nennt. Damit verpflichtet sich die Stadt, einen Beitrag zur Umsetzung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für eine bessere, gerechtere und sicherere Welt zu leisten. Gespräche mit verschiedenen regionalen Steinmetzen ergaben, dass derzeit circa ein Drittel der neu gesetzten Grabmale aus Kinderarbeit stammen, da diese wesentlich günstiger erhältlich sind als regional hergestellte Grabsteine. Die Stadtverwaltung setzt sich daher auch die Aufgabe die Bevölkerung dahingehend zu sensibilisieren, den Kauf von Produkten aus Kinderarbeit zu vermeiden. Link zur Pressemitteilung nicht mehr verfügbar.

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