Stadt Wetzlar beschließt strengere Vergaberichtlinien

Die Stadt Wetzlar hat am 6. Oktober beschlossen, dass sich Vergaberegelungen und Vergabepraxis zukünftig stärker an den Bestimmungen der ILO Konvention 182 zum Verbot von Kinderarbeit orientieren sollen. Dadurch soll verhindert werden, dass in Einrichtungen der Stadt Produkte angeboten werden bzw. Anwendung finden, welche in Zusammenhang mit Kinderarbeit stehen. Der Beschluss geht auf eine Initiative der SPD- Stadtratsfraktion zurück. Nach deren Ansicht sei es auch Aufgabe der Kommunen, zur Verwirklichung internationaler Abkommen zur Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit, beizutragen. Dies gelinge nur durch eine veränderte Vergaberegelung und -praxis, sowie der entsprechenden Verpflichtung der Eigenbetriebe und -gesellschaften.1)

  1. SPD Wetzlar: Keine Kinderarbeit! – SPD forderte Änderung der Vergaberichtlinien; nicht mehr verfügbar []
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