Göppingen gegen Produkte aus Kinderarbeit

Am 21. Oktober beschloss nun auch der Gemeinderat der Stadt Göppingen in künftigen Vergabe- und Beschaffungsverfahren auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten. Folgende Produktgruppen sind verbindlich in dem Beschluss genannt: Teppiche, Textilien, Sportartikel, Pflastersteine, Lederprodukte, Holzprodukte sowie Agrarprodukte wie Kaffee, Kakao, Orangensaft oder Blumen. Auf die Frage eines Gemeinderatmitglieds der SPD, wie dies zu kontrollieren sei, antwortete die Leiterin der Hauptverwaltung Gabriele Zull, dass verschiedene Zertifikate anerkannter Organisationen wie TransFair und Rugmark über die Einhaltung der Kernarbeitsnormen bei der Produktion Auskunft geben können und somit als Bewertungskriterium für den Einkauf dienen werden. Bei Waren ohne Siegel müssten die Lieferanten schriftlich bestätigen, dass sie den Anforderungen genügen. Besonders auf eine “faire” Herstellung überprüft, werden Produkte aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Der Kritik, dass auch Produkte aus Osteuropa überprüft werden müssten, entgegnete Gabriele Zull, dass dort vor allem mangelnde Sozialstandards das Problem seien. Mit diesem Thema, der Schulung von Mitarbeitern und der Umsetzung befassen sich nun in Zukunft Arbeitskreise der Lokalen Agenda, sowie eine neugegründete Arbeitsgruppe der Hauptverwaltung. Link zum Artikel (nicht mehr verfügbar) Link zum Gemeinderatsbeschluss (nicht mehr verfügbar)

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