Interpol rettet mehr als 100 Kinder in Burkina Faso

In Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei indentifizierte Interpol mehr als 100 Opfer des Kinderhandels in Burkina Faso und nahm die betroffenen Kinder bei sich auf. Dutzende weitere Kinder konnten zu ihren Familien zurückgebracht werden, elf Personen wurden festgenommen. Die dreitägige Befreiungsaktion fand im Westen des Landes um die Region der Hauptstadt Ouagadougou statt und wurde von knapp 100 Polizisten, verschiedenen NGOs sowie Personen der Ministerien für Gesundheit und Soziales begleitet. Angeführt wurde die Aktion dabei im Rahmen des Interpol Programms OASIS (Operational Assistance, Services and Infrastructure Support) zur Unterstützung der Entwicklung ärmerer Staaten Afrikas von den Büros Interpols in Ouagadougou, Abidjan (Elfenbeinküste) und Lyon. Es wurden Bundesstraßen überprüft und illegale Goldminen aufgedeckt, um so arbeitende Kinder zu finden. Die Aktion folgte dem Vorbild der “Operation Bia”. Sie fand 2009 in der Elfenbeinküste statt und konnte 54 Kinder aus illegaler Kinderarbeit befreien. Durch Befreiungsaktionen wie die der letzten Tage wird die Rolle der Zusammenarbeit internationaler, nationaler und regionaler Organe zur Verfolgung von Straftätern erneut betont. Gerade wenn es um Kinderarbeit, Gewalt gegenüber Kindern oder sexuellen Missbrauch geht, ist die Zusammenarbeit und Schaffung globaler Netzwerke von entscheidender Bedeutung, so Jonathan Eyers von Interpol. Link zum Artikel – nicht mehr verfügbar

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