Neues Projekt der UNO gegen Kinderarbeit im Fischfang

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO nimmt in Südostasien ein neues Projekt zur Beseitigung von Kinderarbeit in Angriff. Der Fokus des Projekts liegt auf Kinderarbeit im traditionellen Fischfang. In sechs Ländern – Kambodscha, den Philippinen, Sri Lanka, Indonesien, Vietnam, und Ost-Timor – soll das von Spanien finanzierte Projekt umgesetzt werden. Von 25 Millionen Beschäftigten im Fischfangsektor in den sechs Ländern, arbeiten etwa auch 5,6 Millionen Kinder. 80 Prozent der Kinder wiederum sind in der Subsistenzwirtschaft tätig, das heißt sie arbeiten in ihren Familien. Diese Initiative gegen Kinderarbeit ist in ein größeres Programm eingebettet, welches zum einen die allgemeine Lebens- und Arbeitssituation der Fischer verbessern, zum anderen einen nachhaltigeren Umgang mit den Meeresressourcen befördern will. Mit Mikrokrediten soll den Kleinfischern geholfen werden, so dass sie möglichst auf die Arbeitskraft ihrer Kinder verzichten können. Außerdem sollen die Unternehmen mit in das Programm involviert und für das Thema sensibilisiert werden. “Wir wollen verschiedene Büros der UNO zur Erkennung des Problems heranziehen, alternative Lebensweisen anbieten und ein Stipendienprogramm für die Kinder schaffen”, erklärte der Direktor der FAO José Parajuá. Das Projekt läuft bis 2013 und verfügt über ein Budget von 13,2 Millionen Euro. Link zum Artikel (Artikel nicht mehr verfügbar)

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