Vorwürfe gegen Scientology

Die amerikanische Bundespolizei FBI ermittelt in Kalifornien wegen Menschenhandels und Sklavenarbeit von Kindern gegen die selbsternannte Kirche „Scientology“. Hollywood-Regisseur und Oscar-Gewinner Paul Haggis (bekannt aus dem Film „Million Dollar Baby“) erhob in dem Magazin „New Yorker“ Vorwürfe gegen David Miscavige, den Chef von Scientology, und gegen den Schauspieler Tom Cruise. Paul Haggis, ehemaliges Mitglied der Sekte, berichtet in einem 26 Seiten langen Bericht, dass Miscavige, der Trauzeuge bei der Hochzeit von Cruise und Katie Holms war,  junge Mitglieder geschlagen und eingesperrt haben sowie 10 Jahre alte Kinder wie Sklaven unbezahlt zur Arbeit eingesetzt haben soll.

Letzterer Vorwurf könnte auch Tom Cruise betreffen, da dieser möglicherweise Kinder zur Reparatur von Motorrädern und Autos sowie zum Umbau von Büros „eingesetzt“ haben soll. Dabei habe er einen Lohn in Höhe von 50 $ (37 Euro) pro Woche bezahlt. Scientology und Tom Cruise wiesen die Vorwürfe zurück und schalteten ihre Anwälte ein. Das FBI äußerte sich nicht.

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