Hemer und Braunschweig: Schuhputzaktionen zugunsten armer Straßenkinder

Bild: © n.v. -

Straßenkinder prägen weltweit das Bild vieler Städte, anlässlich eines Thementages der Gesamtschule in Hemer bei Iserloh machten die Schüler der 5. und 6. Klassen eine besondere Erfahrung, um Einblicke in das harte Leben dieser Kinder zu erlangen. Für einen Tag schlüpften sie in die Rolle der auf der Straße lebenden und arbeitenden Kinder, putzten Schuhe und Autoscheiben in der Innenstadt für ein geringes Entgeld. Im Rahmen des Thementages wurden Hintergründe und Folgen von Krieg, Gewalt, Flucht, Vertreibung, Faschismus und Terror sowie die Einhaltung von Kinderrechten beleuchtet. Mit den Aktionen solle ein Bewusstsein für die Lage der Kinder, die ihr tägliches Dasein in solch widrigen Verhältnissen fristen, geschaffen werden. Kinder der Klasse 6b zeigten sich bestürzt, nachdem sie eine Stunde lang Papiertüten falteten, sowie es viele der etwa elf Millionen indischen Straßenkinder für einen Hungerlohn tun müssen. Auch auf den Einsatz von Kindersoldaten wurde eingegangen, dazu berichtete Zeitzeuge Heinz  Neuhaus von seinen Erlebnissen an der Front zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Einnahmen des Thementages durch Spenden und Aktionen kommen dem Kinderhilfswerk UNICEF zu Gute.

Am Gründonnerstag, der dieses Jahr auf den 21. April fällt, planen vier evangelische sowie ein anglikanischer Pfarrer in Braunschweig ebenfalls eine Schuhputzaktion, um auf Kinderarbeit und Armut aufmerksam zu machen. Die Wahl des Datums und der Aktion sollen außerdem an die biblische Fußwaschung der Jünger Jesu erinnern. Die Erlöse aus Einnahmen und Spenden fließen in  ein Schulprojekt in Äthiopien.

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