Neu-Delhi: Kinderausbeutung soll schärfer bestraft werden

Ungleichgewicht, Urteil

Bild: © n.v. -

Aufgrund der steigenden Anzahl an Kinderarbeitsfällen wies das Oberlandesgericht in Neu-Delhi die lokalen Behörden an, strengere Strafen gegen Besitzer von Betrieben, in denen Kinder eingestellt werden, zu verhängen. Außer dem Entzug der Lizenz, welcher als Strafe für ausbeuterische Kinderarbeit im Gesetz zur Abschaffung von Kinderarbeit vorgesehen ist, droht dem Arbeitgeber nun eine Geldstrafe in Höhe von 200 000 Rupien (ca. 3000 €) für jedes Kind, das illegal zum Arbeiten gezwungen wird. Das Gericht empfahl der lokalen Abteilung des Arbeitsministeriums, enthüllte Fälle und verhängte Strafen gesellschaftlich bekannt zu machen, um ein Exempel für andere Missetäter zu statuieren. Die Entscheidungen des Gerichts sind auf die Initiative der lokalen NGO, Bachpan Bachao Andolan (Save the Childhood Movement, BBA), die zuvor eine Petition gegen Kinderarbeit eingereicht hatte, zurückzuführen.

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Über gosia / EarthLink

Übersetzerin, Dolmetscherin, Lehrerin; Wenn ich nicht gerade meine Masterarbeit in Internationalen Beziehungen an der TU Dresden schreibe, recherchiere ich im Rahmen meines dreimonatigen Praktikums bei Earthlink zum Thema Kinderarbeit, verfasse Blog-Einträge für die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“, schreibe Firmen bezüglich ihrer Politik zur Kinderarbeit an und kümmere mich um die Vervollständigung und Nachbesserung der Informationen auf der Kinderarbeitshomepage. Ich beteilige mich auch am Projekt „Drogen Macht Welt Schmerz“ und recherchiere für die Initiative „Facing Finance“.
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