Indien: 10 Kinder aus Fischerhafen gerettet

Bild: © n.v. -

Mitarbeiter elf unterschiedlicher lokaler Behörden, die dem Arbeitsamt unterstellt sind,  führten heute früh eine Intervention im Fischhafen von Mangalore im südindischen Bundesstaat Karnataka durch. Während der Aktion wurden neun Jungen und ein Mädchen, die in dem Hafen Fisch sortierten, gefunden. Die Kinder, alle unter 14 Jahren, die zum Großteil aus dem Bundesstaat Tamil Nadu stammen, werden nach der Beendigung der polizeilichen Untersuchung zu ihren Eltern zurückkehren. Falls kein Familienmitglied gefunden wird, werden die Kinder in staatlichen Rehabilitationszentren unterbracht.

Für Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren droht dem indischen Arbeitgeber eine Geldstrafe in Höhe von 10 000 bis 20 000 Rupien (150 – 300 €) und eine Freiheitsstrafe zwischen 3 Monaten und einem Jahr.

Link zum Artikel (englisch) – nicht mehr verfügbar

Über gosia / EarthLink

Übersetzerin, Dolmetscherin, Lehrerin; Wenn ich nicht gerade meine Masterarbeit in Internationalen Beziehungen an der TU Dresden schreibe, recherchiere ich im Rahmen meines dreimonatigen Praktikums bei Earthlink zum Thema Kinderarbeit, verfasse Blog-Einträge für die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“, schreibe Firmen bezüglich ihrer Politik zur Kinderarbeit an und kümmere mich um die Vervollständigung und Nachbesserung der Informationen auf der Kinderarbeitshomepage. Ich beteilige mich auch am Projekt „Drogen Macht Welt Schmerz“ und recherchiere für die Initiative „Facing Finance“.
Dieser Beitrag wurde unter Fall abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.