Indien: Kinderarbeit in der Achatindustrie

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Eine Studie über die Achatindustrie in der indischen Region Gujarat Khambhat hat eine hohe Quote an Kinderarbeit in der Achatindustrie aufgedeckt. Die Region ist dafür bekannt, Steine zu formen und zu polieren und somit „Beads“ und ähnliche Schmuckstücke zu produzieren. Der Sektor der Achatindustrie ist in hohem Maße unorganisiert, was eine Ausbeutung der Arbeiter zur Folge hat. Die Bezahlung liegt unterhalb des staatlich festgelegten Mindestlohns und auch Arbeitergesetze, wie das Arbeiterschutzgesetz und die Arbeiterunfallversicherung, werden in der Achatindustrie ignoriert.

Insgesamt 4570 Arbeiter der Achatindustrie nahmen an der Studie teil, wovon mehr als 10% sich in der Altersgruppe von 6- 18 Jahren befanden. Mehr als 400 der befragten Arbeiter waren nicht älter als 15- 18 Jahre, etwa 50 Arbeiter sogar nur zwischen 11- 14 Jahren.

Zudem besteht für die Arbeiter ein erhöhtes Risiko an Silikose zu erkranken. Die potenziell tödlich verlaufende Silikose oder auch Staublunge entsteht durch das Einatmen und die Ablagerung von quarzhaltigem Staub.

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