Schlagwort-Archive: Kongo

Red Hand Day – ein Zeichen gegen Kindersoldaten

  Bild (Ausschnitt): © Pierre Holtz / UNICEF CAR [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Jedes Jahr am 12. Februar, dem sogenannten Red Hand Day, protestieren Menschen gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten. Seit 2002 erinnert der Tag an das Schicksal von Kindern, die auf der ganzen Welt zu Einsätzen in bewaffneten Konflikten und Kriegen gezwungen werden. Die Rote Hand gilt weltweit als Symbol für den Schutz von Jungen und Mädchen, die in bewaffnete Konflikte ungewollt hineingezogen werden.
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DR Kongo: Deutsche Automobilindustrie profitiert von Ausbeutung und Kinderarbeit

Kinderarbeit DR Kongo Kinder im Osten des DR Kongo beim Abbau von Mineralien - Automobilkonzerne profitieren davon. | Bild (Ausschnitt): © ENOUGH Project [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der neue Amnesty International Bericht über die Demokratische Republik Kongo zeigt die Missstände von 29 Konzernen auf, die unter anderem beim Kobaltabbau von Kinderarbeit profitieren und somit der Ausbeutung eines der ärmsten Länder weltweit die Spitze des Eisberges verleihen. Denn im Staat werden ohnehin schon Machtkämpfe von verschiedenen Milizen um die Vorherschaft der seltenen Erden ausgetragen, die zu dem jetzigen blutigen Bürgerkrieg in verschiedenen Landesteilen führten. Außerdem braucht die EU, insbesondere Deutschland, das im internationalen Wettbewerb mithalten will, den Rohstoff Kobalt, um die Elektromobilität auszuweiten. Die Konflikte werden durch diese Tatsachen nur noch mehr befeuert. Und eine drohende Gefahr von Engpässen bzw. einer Rohstoffknappheit durch den zukünftigen weltweiten Bedarf an Kobalt gibt Grund zur Sorge um die Art des weiteren Vorgehens der Automobilhersteller.
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Weltweit können 617 Millionen Kinder weder lesen noch schreiben

Klassenzimmer in Nigeria Millionen Kinder, die unterernährt oder krank sind, die aus ärmsten Familien stammen und neben der Schule hart arbeiten müssen, haben von Anfang an schlechte Lernchancen. | Bild (Ausschnitt): ©  Fizzr [CC BY-NC 2.0]  - Flickr „Bildung überwindet Armut“ – so lautet das Motto der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt. Anlässlich des Weltarmutstages weist die Organisation auf den neu veröffentlichten World Development Report der Weltbank und des UN-Statistik-Institutes (UIS) hin, welcher sich mit Bildung und Lernen befasst. Die Ergebnisse des Berichts sind besorgniserregend: weltweit können 617 Millionen Kinder trotz mehrjährigen Schulbesuches weder lesen noch schreiben und sind nicht in der Lage einfache mathematische Aufgaben zu lösen.
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UNICEF fordert G20-Staaten zum Schutz von Kindern auf der Flucht auf

Kurz vor dem G20 Gipfel veröffentlichte UNICEF einen Bericht zu Fluchtursachen von Kindern in West- und Zentralafrika. Insgesamt seien 12 Millionen Menschen in der Region unterwegs – sieben Millionen davon minderjährig. Rund 75 Prozent der Kinder fliehen in andere Regionen auf dem Kontinent, weniger als 20 Prozent wagen die gefährliche Reise nach Europa. Viele fliehen vor der Terrorgruppierung Boko Haram, die im Nordosten Nigerias ihr Unwesen treibt. Dabei verübt die sunnitische Extremistenmiliz auch in den angrenzenden Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad Anschläge. Nicht selten werden dabei Kinder als Selbstmordattentäter missbraucht.
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Kongo: Waffen und Blut, statt Kinderbücher

Waffen und Blut, statt Kinderbücher Kinder in den Kriegsgebieten  | Bild (Ausschnitt): © Ta'Hos [CC BY-NC 2.0]  - flickr Wie oft hat man als Kind mit Wasserpistolen im Garten getobt und so getan als würde man den anderen erschießen? Unzählige Male. Man fand das witzig, es war ein tolles Spiel. Aber was würde passieren wenn das Spiel Wirklichkeit wäre. Würde man dann immer noch lachen? Kaum vorzustellen, dass unzählige Kinder in den Kriegsgebieten in Kongo mit echten Waffen dieses Szenario jeden Tag mitmachen müssen. Die Kindersoldaten wie sie genannt werden, werden verschleppt und trainiert. Nur die wirklich starken und zähen halten bis zum Schluss durch. Sie haben oft Heimweh und sehen ihre Eltern meist nie wieder.
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Red-Hand-Day am 12.2.2017 – Weltweite Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Kindersoldat aus Afghanistan Symbolbild: Kindersoldat aus Afghanistan | Bild (Ausschnitt): ©  Robin Kirk [CC BY 2.0]  - Flickr Seit über 10 Jahren findet jährlich am 12. Februar der Red-Hand-Day statt, ein internationaler Gedenktag zum Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausend rote Handabdrücke auf Papier wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben. Trotzdem wird die Zahl der Kindersoldaten weltweit immer noch auf 250.000 geschätzt.
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